Partnerschaften

Die Clemensschule ist seit 2019 Teil des weltweiten Netzwerks der UNESCO-Projektschulen. Diese Anerkennung verstehen wir als Auftrag und Chance zugleich:

Wir möchten Bildung für nachhaltige Entwicklung, interkulturelles Lernen und globale Verantwortung noch stärker in unserem schulischen Alltag verankern.

Ein zentraler Bestandteil der Arbeit als UNESCO-Projektschule ist der Aufbau und die Pflege von Partnerschaften. Kooperationen mit anderen Schulen, außerschulischen Einrichtungen sowie internationalen Partnern. Sie eröffnen unseren Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven und ermöglichen lebendiges, erfahrungsorientiertes Lernen. Dabei stehen Werte wie Frieden, Toleranz, Nachhaltigkeit und kulturelle Vielfalt im Mittelpunkt.

Mit dem heutigen Tag beginnen wir, diesen Weg aktiv zu gestalten und gehen vermehrt an die Öffentlichkeit. Weiterhin werden Kontakte geknüpft, bestehende Kooperationen weiterentwickelt und neue Projekte angestoßen. Unser Ziel ist es, langfristige und verlässliche Partnerschaften aufzubauen, die unsere Schulgemeinschaft bereichern und den Blick über den eigenen Horizont hinaus fördern.

Wir geben Einblicke in Projekte, stellen unsere Partner vor und zeigen, wie unsere Schülerinnen und Schüler globale Themen im schulischen Alltag erleben und mitgestalten.

Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam zu gehen und die Clemensschule als offenen, verantwortungsbewussten Lernort weiterzuentwickeln.

Bildungspartnerschaft mit dem NABU-Münster-22. Mai 2026

Clemensschule und NABU-Münsterland schließen Bildungspartnerschaft – Natur und Nachhaltigkeit erleben auf Haus Heidhorn

Die Clemensschule in Hiltrup und die NABU-Münsterland GmbH haben ihre Zusammenarbeit am vergangenen Freitag zu einer offiziellen Bildungspartnerschaft im Bereich „Natur und Schule“ erhoben. Dafür trafen sich Jutta Luig-Beilmann und Anuschka Tecker vom NABU mit Schulleiter Markus Heidsick und der Nachhaltigkeitsbeauftragten der Schule Uschi Schleußinger.

Im Rahmen der Bildungspartnerschaft nehmen die 1. bis 4. Klassenstufen der Clemensschule an verschiedenen Programmen des NABU-Münsterland teil, wie zum Leben und der Bedeutung von Wildbienen, zu Schafen und Streuobstwiesen und zur Untersuchung von Gewässern. Nach den Sanierungsmaßnahmen an der Grundschule sollen auch die Möglichkeiten eines naturnahen und insektenfreundlichen Schulgeländes erörtert werden.

"Für uns, das Team Clemens, bedeutet das einen weiteren Meilenstein bei der Entwicklung unserer Schule als anerkannte UNESCO-Projektschule. Da braucht es starke Partner und ein gutes Netzwerk, so wie es der NABU für uns seit heute ist.", freut sich Schulleiter Markus Heidsick.

Bereits seit mehreren Jahren besuchen unterschiedliche Klassenstufen der Clemensschule den nahe gelegenen außerschulischen Lernort des NABU-Münsterland auf Haus Heidhorn. Viele Themen aus dem Sachunterricht und verwandten Fächern können dort durch unmittelbare Naturerfahrungen vertieft und verinnerlicht werden. Auf dem großen naturnahen Außengelände auf Haus Heidhorn mit seinen Wäldern, Wiesen, Teichen und Lehrpfaden wird nachhaltiges und forschendes Lernen für die Schülerinnen und Schüler zu einem besonderen Erlebnis.

Die NABU-Münsterland gGmbH ist Partner der Stadt Münster im Regionalzentrum für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Münster, gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Natur und Verkehr NRW. Die Programme orientieren sich an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDG’s) der Vereinten Nationen.

Bildungspartnerschaft zu "Natur und Schule - Hof Lohmann"-08.Februar 2022

Natur-, Umwelt- und Klimaschutz sind drängende Themen unserer Zeit. Die Befähigung der Schüler*innen zur Gestaltung einer guten Zukunft gehört zum Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schulen. Auch Biologische Stationen, BNE-zertifizierte Einrichtungen NRW, BNE-Regionalzentren NRW, Regionalforstämter und Einrichtungen von Wald und Holz NRW, Lernbauernhöfe und Naturparke haben sich dem verpflichtet. Mit ihrer im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gestalteten Bildungsarbeit bereichern und ergänzen sie den Unterricht und den Ganztag in idealer Weise.

Durch unmittelbare Naturerfahrungen und das eigenständige Forschen und Gestalten mit allen Sinnen erwerben und vertiefen Schülerinnen und Schüler nicht nur handlungsrelevantes Wissen und naturwissenschaftliche Kompetenzen, sondern werden auch motiviert und befähigt, heute und in Zukunft eigenverantwortlich einen wirksamen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Durch eine systematische und auf Dauer angelegte Kooperation sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um naturwissenschaftliche Bildung und Umweltbildung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung gemeinsam optimal zu fördern.

Aus diesem Anlass heraus haben sich heute, am 08. Februar 2022 Frau Inga Hasken, Fördervereinsvorsitzende, Frau Janina Lohmann, Landwirtin und Leiterin ihres Lernbauernhofes und Herr Markus Heidsick, Schulleiter der Clemensschule, zur Vertragsunterzeichnung getroffen. Ein Teil der Vereinbarung sichert zu, dass ab dem 15. Februar 2022 jeden Dienstag in Folge eine Klasse an einem Projektthema zum Thema „Bauernhof“ auf dem Hof Lohmann teilnimmt.

Die Schulgemeinschaft freut sich über den ersten außerschulischen Kooperationspartner im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung – UNESCO“.